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Lösemittelbeständigkeit kurz erklärt

Das Problem im Alltag:

Man streicht mit Kunstharzlack, Nitrolack oder 2-Komponentenlack (2K-Lack), um Holz, Parkett oder Metall zu schützen, und der Farbroller oder der Arbeitshandschuh schmilzt, löst sich auf oder fusselt.

Die Problem-Lösung:

Schaumstoff-Farbwalzen müssen aus sehr feinporigem Material sein, das ausdrücklich als Lösemittel-geeignet gekennzeichnet ist. Bei Farbwalzen mit Textilbezug sollte der aus Polyamid (Nylon ist ein Markenname) oder Polyester sein. Polyacryl (Webplüsch), aus dem meistens die Heizkörperroller oder sogenannten Mäuschen sind, löst sich auf. Außerdem geeignet ist echtes Mohair-Velours oder Mohair-Imitationen aus Polyamid. Mohair-Attrappen aus Polyacryl lösen sich auf und sind ungeeignet. Geeignete Handschuhe sind aus Nitril (Einmalhandschuhe aus der Drogerie) oder Neopren.

Grund für das Problem:

Die Lösungsmittel sind der chemischen Zusammensetzung von einfachem Schaumstoff und Acryl sehr ähnlich. Sie dringen in den Belag ein und lösen seine Struktur auf.

Was sind Lösungsmittel / Lösemittel?

Lösemittel sind nötig, um Farbpigmente und deckendes Material für die Verarbeitung flüssig zu halten; sonst könnte man nicht streichen bzw. den Lack auftragen. Nach dem Auftragen verflüchtigen sich die Lösemittel. Anders gesagt: das Streichmittel trocknet.

In den oben beschriebenen Lacken sind als Lösemittel enthalten Kohlenwasserstoffe wie Testbenzin, Terpentinersatz, Xylol, Toluol, Aceton, Estern und Ketonen.

Für Wandfarben (Dispersion), Acryllacke und wasserbasierte Lacke ist Wasser das Lösemittel und natürlich völlig problemlos.

Im Baumarkt kann man folgende Lösemittel kaufen:

  • Aceton

  • Terpentinersatz

  • Nitro-Universalverdünnung

  • Brennspiritus

  • Waschbenzin

  • Petroleum

  • Abbeizer

  • Klebstoffentferner

  • Pinselreiniger

Mit diesen Mitteln testen wir regelmäßig unsere Walzen und Pinsel.